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08.02.2016, 07:44 Uhr | Jürgen Strickstrock
Ortsgemeinderat Bodenheim: Bebauungspläne im Fokus
AZ Mainz vom 08.02.2016

BODENHEIM - Der Ortsgemeinderat Bodenheim hat sich in seiner jüngsten Sitzung unter der Leitung von Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) mit einer Reihe von Änderungen vorliegender Bebauungspläne befasst.

Bei der vierten Änderung des Bebauungsplans „Rantulfstraße“ ging es bei der Errichtung von Häusern „in der zweiten Reihe“ darum, wie das Regenwasser abfließen kann. Es soll dafür gesorgt werden, dass es auf dem Grundstück des jeweiligen Eigentümers versickert

Mindestabstand beschlossen

Zudem wurde festgelegt, dass bei Anpflanzungen ein Mindestabstand von 2,50 Metern zu den Versorgungsleitungen einzuhalten ist.

Zum Neubaugebiet Leidhecke hatte es während der Offenlegung zwei Stellungnahmen zu den Baugrenzen von privaten Bauherren gegeben. Davon wurde eine abgelehnt. Der zweiten wurde stattgegeben. Anregungen der Kreisverwaltung wurden vom Rat zur Kenntnis genommen. Es wurde unterstrichen, dass das grundsätzliche städtebauliche Konzept bestehen bleibt. Für das Gesamtgebiet „Kapelle – Leidhecke – Ahlen“ sei versucht worden, die charakteristischen Landschaftsmerkmale – wie Weinberge und Obstgärten – aufzunehmen „und diese in eine identitätsstiftende Struktur für die Bewohner zu übersetzen“. Durch die Ausbildung von Baustrukturen mit einheitlichen Gebäudegrößen sollten die drei Baugebiete diesem Ziel angepasst werden. So sei ein einheitliches Gesamtbild gewährleistet.

Zum Bebauungsplan Eichweg-Nord; Bereich Kümmerlinghalle“ beschloss der Rat, das bisherige Industriegebiet in ein Wohn- und Gewerbegebiet umzuwandeln. Es wurde erörtert, wie in diesem Mischgebiet die Abfallentsorgung gewährleistet werden kann.

Die Eigentümer müssen ihre Mülltonnen zur circa 50 Meter entfernten Gutenbergstraße bringen, da die Erschließung für Müllfahrzeuge nicht umgesetzt werden kann. Ein Lärmemissionsgutachten steht noch aus. CDU und FWG stimmten gegen den Beschluss.

Der Rat beschloss auch die erste Änderung des Bebauungsplans Ölmühlstraße, wo sechs Gebäude errichtet werden sollen. Wegen der beengten Einfahrt zur privaten Erschließungsstraße wurde der Geltungsbereich um zwei Meter erweitert. Einem Antrag der FWG, wegen des Breitbandausbaus in Bodenheim Kontakt mit der Bundesnetzagentur aufzunehmen, stimmte der Gemeinderat zu. Die FWG hatte festgestellt, dass die EWR AG ihre Datenübertragungsrate von bisher 50 auf 100 Megabit gesteigert hat.

Die konkurrierende Telekom hat mitgeteilt, dass sie keinen derartigen Ausbau für den ihr zugewiesenen Bereich plant. Nach dem Vortrag des Rechnungsprüfungsberichts für 2014 durch die derzeitige Ausschussvorsitzende Lena Hoffmann erteilte der Rat dem Bürgermeister und den Beigeordneten – auch der Verbandsgemeinde – die Entlastung.

 

IM RAT NOTIERT

Spenden an die Flüchtlingshilfe „Kulturbuntes Bodenheim“ von insgesamt 4853 Euro wurden zur Kenntnis genommen.

Im Rahmen des Forstwirtschaftsplans ist eine Aufforstung in der Nähe der Tennishalle geplant.
 

Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG