CDU Ortsverband Bodenheim
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14.12.2016, 06:39 Uhr | CDU-Fraktion/Wolfgang Kirch
Gemeinderatssitzung 13.12.2016
Tagesordnungspunkt "Sicherstellung des Rechtsanspruchs auf Kindertagesbetreuung"
Stellungnahme
Der von uns gestellte Antrag diente dazu die Verwaltung aufzurütteln und an die ordentliche Einbindung der zuständigen Gremien zu erinnern. Dem ist die Verwaltung auch nachgekommen. Hoffentlich nutzt Sie die Chance der zusätzlichen Vorschläge und Ideen aus dem "Kita-Ausschuss".

Zur Erinnerung noch einmal die in der Sitzung vom 12.12. von der CDU gemachten Vorschläge:
Wir schlagen vor, dass eine Zweigstelle einer der drei gemeindeeigenen KiTas in geeigneten Räumlichkeiten errichtet wird. In der Zweigstelle sollten ca. 25 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahre betreut werden, möglichst bereits ab Februar 2017.
 
Begründung und Einzelheiten: Bereits vor einigen Jahren bestand in der Ortsgemeinde Bodenheim das Problem, dass es nicht genügend KiTa-Plätze gab. Damals wurde im Turnerheim eine Zweigstelle der Kita Spatzennest eröffnet. Diese Zweigstelle ist dann im neuen Kindergarten Schatzkiste aufgegangen. Aber die Grundidee war gut. Insbesondere hatte man dadurch schon einen Teil des Personals für die neue KiTa gewinnen können. Sogar etwa zwölf Ganztagsplätze würden sich schaffen lassen, wenn wie beim Sternenhimmel e. V. das Mittagessen von den Kindern von zu Hause mitgebracht und in Mikrowellen aufgewärmt wird. Überhaupt könnte das Konzept des Sternenhimmel e. V. herangezogen werden. Dort werden seit Jahren Kinder in nicht idealen Räumlichkeiten hervorragend betreut. Bei den stellvertretenden LeiterInnen der drei gemeindeeigenen Kitas könnte man vielleicht auch jemanden finden, der bereit ist, die neue Zweigstelle zu leiten, mit der Perspektive auch die Leitung der neuen Kita zu übernehmen. Zu den Räumlichkeiten: Letztlich genügen erst einmal zwei Räume und entsprechende sanitäre Anlagen. Die weitere Ausstattung sollte dann einfach und mobil sein, damit sie den Bedürfnissen der Kinder im Laufe des Tages angepasst werden kann. Insoweit kommt z. B. das Haus der Vereine in Betracht, das mit einigen schnellen Umbaumaßnahmen in eine vorübergehende KiTa umgewandelt werde könnte. Zur Not könnte man auch noch einmal das Turnerheim in Betracht ziehen, auch wenn die Lage sicher nicht ideal ist.
 
Wir schlagen außerdem vor, die im Gemeindeeigentum stehenden Grundstücke "Auf der Harle" (Rollschuhbahn und Bolzplatz), den Spielplatz Beethovenstraße und den unteren Teil des Traumgartens (angrenzend an die Ortsrandstraße) als Standorte für die fünfte gemeindeeigene Kita zu überprüfen.
 
Begründung und Einzelheiten: Der Bau der vierten gemeindeeigenen KiTa wird sich voraussichtlich bis 2018 hinziehen. Eine vierte KiTa in der Nähe der Neubaugebiete ist sinnvoll. Sinnvoller wäre es sicher noch gewesen, dem Antrag der Spielleitplanung zuzustimmen, die bereits vor zwei Jahren beantragt hatte, im Wohngebiet Leidhecke geeignete Grundstücke für eine Kita zu erwerben. Aber diese Möglichkeit ist vertan. Bis 2018 kann jedoch nicht mit Provisorien gearbeitet werden. Das ist den Kindern und den Erzieherinnen nicht zumutbar. Parallel zur vierten KiTa sollte deshalb gleich die fünfte KiTa geplant werden, und zwar so, dass sie schnell, möglichst noch 2017, eröffnet werden kann. Dies ist auf den genannten Grundstücken schnell umsetzbar. Gerade hat die SPD erst ihr Sportstättenkonzept Auf der Harle aufgegeben. Dadurch besteht dort jetzt die Möglichkeit, schnell eine Kita zu errichten. Bodenheim verfügt über elf Spielplätze, der Spielplatz Beethovenstraße ist einer der größeren, wird aber nicht so viel genutzt. Sein Wegfall wäre auch nicht so problematisch, weil es mit dem Traumgarten und dem Kapelle-Spielplatz Alternativen in der Nähe gibt. Geeignet, aber sicher unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes nicht unproblematisch, wäre schließlich auch der genannte Bereich des Traumgartens. 
 
In der Ausschusssitzung am 12.12. hat Bürgermeister Becker-Theilig bei der Suche nach Lösungen für die fehlenden Kita-Plätze "Keine Denkverbote" gefordert. Dem kommen wir mit den Vorschlägen konstruktiv nach.
 
Wolfgang Kirch
 
CDU-Fraktionsvorsitzender