16.11.2017, 08:31 Uhr | AZ Mainz/red
Mainz-Bingen: Dorothea Schäfer bleibt CDU-Kreisvorsitzende
Dorothea Schäfer bleibt Kreisvorsitzende der CDU Mainz-Bingen. Die neue Landrätin erhielt bei der geheimen Wahl am Dienstagabend nur eine Gegenstimme aus den Reihen der 134 anwesenden Parteimitglieder – damit über 99 Prozent der Stimmen. Die Kreis-CDU hatte zu den alle zwei Jahre stattfindenden Vorstandsneuwahlen in die Harxheimer Sporthalle eingeladen.
 
Dorothea Schäfer wurde als Kreisvorsitzende bestätigt. Archivfoto: Harald Kaster
Sitzungsleiterin und Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich verkündete auch bei den weiteren Einzelwahlgängen breite Zustimmungswerte weit jenseits der 90-Prozent-Marke. Gleichberechtigte Stellvertreter bleiben Gisela Schätzler (VG Rhein-Selz), Ingeborg Rosemann-Kallweit (VG Rhein-Nahe) und Carlos Schmitz (VG Nieder-Olm). Neuer Mitgliederbeauftragter wird Matthias Schäfer (VG Rhein-Selz). Unverändert die weiteren Funktionen: Schatzmeisterin bleibt Diana Hofmann (Ingelheim), Pressesprecher Martin Senne (VG Nieder-Olm), Jugendbeauftragter Tim Süssenberger (VG Nieder-Olm).
 
Zuvor hatte Schäfer auf den Landratswahlkampf und die ersten Tage im Amt zurückgeschaut. Es war eine persönliche Dankesrede, gerichtet an die vielen ehrenamtlichen Parteimitglieder und Helfer. "Das haben wir gemeinsam hinbekommen. Es fühlt sich gut an – immer noch – jeden Tag." Es gelte, die Erwartungen der Wähler nun in die Tat umzusetzen. Beispiel Verkehr: "Staus hören nicht an der Landkreisgrenze auf", so Schäfer. Die CDU hatte bereits ihre Ideen im Rahmen eines Mobilitätskonzeptes auf den vergangenen Parteitagen formuliert. "Dafür müssen wir nun auch Geld im Landkreis in die Hand nehmen." Schäfer will dabei den Bus-, Bahn- und Radverkehr gleichermaßen neben dem Straßenausbau mit einbeziehen. Zudem seien bereits erste Gespräche darüber mit den Nachbarkommunen, Bund und Land geführt oder in Planung.
 
Gerade das Thema Verkehr habe letztlich eine Koalition mit den Grünen unmöglich gemacht, warb der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Joachim Gerhard für die frisch besiegelte Große Koalition im Kreistag. "Mit einer großen Mehrheit im Rücken können wir die nötigen Dinge auf den Weg bringen." Beispiel Rheinquerungen: Die Modalitäten über die Machbarkeitsstudie für den Brückenstandort bei Bingen werden nun mit dem Verkehrsministerium in Mainz ausgehandelt – "dann müssen die Fakten auf den Tisch", so Gerhard. Die CDU werde sich weiterhin auch für eine neue Rheinquerung im Raum Nierstein/Oppenheim einsetzen. Den Blick nach Berlin richtete der zweite Bundestagsabgeordnete aus dem Landkreis, Jan Metzler. Einigkeit bestand, dass in einer Jamaika-Koalition die Handschrift der CDU klar erkennbar sein müsse.

Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main Gmbh & Co. KG
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