Neuigkeiten
AKTUELLES VON DER CDU BODENHEIM

 Dieses Jahr haben wir bei der Aktion Rhine Clean Up  mitgemacht, die von Torsten Jäger von der NATURschutzInitiative für Bodenheim zum ersten Mal organisiert wurde.
An diesem einen Tag im Jahr wird das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll befreit.
Sehr viel Müll, vor allem Plastik haben wir am Rhein eingesammelt und haben ihn damit ein klein wenig sauberer gemacht - Ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz vor der Haustür. Aber wir haben nicht nur diverse Kuriositäten wie Wäscheleine, BH, Autoreifen und Kontoauszüge gefunden, sondern auch eine zwei Jahre alte Flaschenpost mit einem Bild von einem großen Vogel von einem Kind gemalt.


 
AKTUELLES AUS DEM ORTSGEMEINDERAT
Hermes: Wir brauchen Gewerbe-Steuereinnahmen und bezahlbaren Wohnraum für die ortsansässige Bevölkerung
 Gegen die Umwandlung des Gewerbegebiets Eichweg Nord (Bereich zwischen Rewe / Vitanum, Eichweg und den Neubauten am südlichen Ende der Gutenbergstraße) in Mischgebiet haben sich die Bodenheimer Christdemokraten ausgesprochen. Zur Begründung sagte ihre Vorsitzende, Heike Hermes, durch ungehemmtes Wachstum würde die Gemeinde ihren bisherigen Charakter verlieren und immer mehr zu einer Trabantenstadt von Mainz und Frankfurt werden. Nach dem Wegfall der Steuerzahler Kümmerling und Hilge brauche Bodenheim umso mehr die Ansiedlung von Unternehmen, die Arbeitsplätze schafften und in die Gemeindekasse einzahlten. Anders sei der zunehmende Aufwand für die Infrastruktur und für die Weiterentwicklung Bodenheims nicht zu finanzieren. Ein sehr gutes Beispiel sei das Vitanum, dessen Erweiterung als Gesundheitszentrum im Rahmen des bestehenden Bebauungsplans möglich und zu begrüßen ist.
Ein Mischgebiet lässt sowohl Gewerbe- als auch Wohnbebauung zu. Beispiele aus der Vergangenheit bestätigen nach Meinung der CDU allerdings die Befürchtung, dass im Rahmen von Ertragsoptimierung fast ausschließlich Wohnbebauung entsteht, da für den Eigentümer durch den Verkauf von Wohnflächen ungleich höhere Preise erzielbar sind als für Gewerbeflächen. Die Verkaufserlöse lassen sich zudem durch eine verdichtete Wohnbebauung weiter optimieren. Erfahrungen zeigen, dass dadurch kein für die ortsansässige Bevölkerung bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird, der aber dringend gebraucht wird. Die angekündigten wenigen Wohneinheiten mit zehn Jahren Sozialbindung seien „reine Augenwischerei“. „Wir brauchen Wohnraum für die Bodenheimer und ihre nachwachsende Generation. Deshalb plädieren wir für die Schließung von Baulücken und die Beseitigung von Leerständen“, sagte die CDU-Vorsitzende. Der Ortsbürgermeister und seine SPD-Mehrheit im Gemeinderat hätten bisher Zeit genug verstreichen lassen, Wohngebiete selbst zu entwickeln, die für Bodenheimer noch bezahlbar sind.
Durch einen zu starken Bevölkerungszuwachs entstünden der Gemeinde, so die CDU, zuerst vor allem Nachteile und Kosten durch die Schaffung notwendiger Kindergarten- und Schulplätze, Verkehrsanbindungen, sowie für Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Die großflächige Umwandlung von Gewerbefläche in Wohnfläche sei damit für Bodenheim eher
strukturell schädlich und gehe zulasten der heute hier lebenden Bürgerinnen und Bürger. Grundsätzlich müsse man auch darüber reden, ob die Bodenheimer wirklich wollen, dass die Marke von 10.000 Einwohnern erreicht bzw. überschritten werden solle.
Der Bedarf an Gewerbefläche in Bodenheim sei hoch, so die Union. Um den Wegfall dieser Flächen auszugleichen, bestehe die begründete Befürchtung, dass weitere landwirtschaftliche Fläche zugunsten von Gewerbeflächen geopfert und damit versiegelt werde. Gewerbeflächen sollten deshalb nicht umgewandelt, sondern erhalten werden. Zudem würde in diesem Falle ein Präzedenzfall geschaffen und Begehrlichkeiten bei anderen Investoren wecken nach dem Motto: Ich kaufe günstig ein Industrie- oder Gewerbegebiet, lasse es in ein Misch- oder Wohngebiet umwandeln und verkaufe dann teuer den Wohnraum. Die Kosten dafür trage die Gemeinde.
 
 
AKTUELLES AUS BODENHEIM
Der Martinsmarkt der CDU in Bodenheim lockt viele Besucher in den Rathaushof / Handgemachtes von über 30 Ausstellern
 

Von Wolfgang Höpp

BODENHEIM. Was gibt es Schöneres, als an einem kalten und trockenen Novembersonntag den 42. Martinsmarkt der CDU zu besuchen? In Scharen kamen die Besucher in den Rathaushof von Bodenheim und in die Arkaden, um die riesige Palette handwerklichen Schaffens von über 30 Ausstellern hautnah zu erleben und die einzigartige Atmosphäre des angrenzenden Dollesparks zu genießen.

Auch die Landrätin des Kreises Mainz-Bingen, Dorothea Schäfer, war eingeladen: „Die Besucher freuen sich immer, hier mit der Familie einige Stunden zu verbringen und dabei schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu ergattern.“

Filigran gearbeitete Lichterbögen, Brandmalerei und gebrannte Holzpostkarten hatten Ralf Gorenflo und Silvia Pierzina zu bieten. In ihrer Werkstatt entsteht Kreatives aus Holz, das die beiden Verwaltungsangestellten in ihrer Freizeit erschaffen. „Schmuck-Magie“ hat sich Frank Wiesner auf die Fahnen geschrieben. Passend zum Beginn der fünften Jahreszeit hatte er die ganze vierfarbbunte Fastnachtspalette mitgebracht. Für den MCV und MCC ist der Stadecken-Elsheimer der Hoflieferant und präsentierte voller Stolz seine selbst gebaute Weihnachtsanlage. Aus Dolgesheim war Wolfgang Olm angereist, der den von ihm erfundenen Redekuchen, den Rucksackengel und den magnetischen Regenbogen, alles Produkte aus Holz, vorstellte.

„Ich hänge an der Nadel“, sagt Sigrid Schmitt schmunzelnd, die mit ihrem Mann Manfred unter dem Motto „Fadenträumerei“ Patchworkarbeiten und Dekoratives herstellt. Sie loben: „Die Organisation und Vorbereitung des Martinsmarkts waren super!“

Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen: „Der Glühwein und der Kinderpunsch waren ein Highlight. Gegrilltes aus heimischer Produktion und Erbsensuppe mit oder ohne Rindswurst fanden riesigen Anklang“, freute sich Claudia Weyl. Gut gestärkt ging es dann zum HEIMATforma(r)t von Jana Semsai. Die IT-Künstlerin hatte die originelle Idee, in die Gemarkungsgrenzen von Bodenheim, Nackenheim, Gau-Bischofsheim und Worms Sprüche über den Wein und markante Sehenswürdigkeiten der Gemeinde auf Postkarten, Jutetaschen und T-Shirts zu bringen.

Sehr zufrieden zeigte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Jan Metzler nach dem Rundgang: „Der Martinsmarkt in Bodenheim zeigt wieder einmal, was viele helfende Hände bewirken können. Der große Zuspruch macht deutlich, dass ehrenamtliches Engagement doch gewürdigt wird“. Das können die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Heike Hermes und ihre Stellvertreterin Andrea Sucker nur bestätigen. „Der Martinsmarkt hat inzwischen eine lange Tradition und ist nur durch gute Teamarbeit zu bewältigen. Unser Ziel ist es in diesem Jahr auch, die Aktivitäten der Landfrauen und des generationsübergreifenden Netzwerks „Wir in Bodenheim“ auf dem Markt wertschätzend hervorzuheben und zu unterstützen“. 60 selbst gebackene, gespendete Kuchen fanden schließlich im Kulturkeller des Bürgerhauses bei einer Tasse Kaffee reißenden Absatz. Außerdem haben viele ortsansässige Gewerbetreibende wie Apotheker und Winzer großzügig gespendet, sodass diesmal 400 Tombolapreise zu vergeben waren. Der Reinerlös kommt wie immer einem guten Zweck zu Gute.

Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

 

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22.10.2019
CDU legt Antrag in der nächsten Gemeinderatssitzung vor
Das Konzept eines öffentlichen Bücherschranks, über den Büchern von den Bürgern getauscht werden können, ist in vielen Gemeinden sehr erfolgreich. Auch Bodenheim würde ein solcher Bücherschrank bereichern. Wir stellen deshalb den Antrag, dass die Gemeinde einen Platz zur Aufstellung eines solchen Schranks zur Verfügung stellt. Geeignet wäre z. B. der Minrathsplatz. Die Kosten für den Bücherschrank sind in den nächsten Haushalt mit aufzunehmen. Die CDU-Fraktion wird dazu, im Rahmen der Haushaltsberatung, einen weiteren Antrag stellen. Ggf. finden sich ja auch Sponsoren für das Projekt.
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